Werkzeugstahl hat seinen Namen von den Produkten, die aus ihm hergestellt werden: vorwiegend Werkzeuge, aber auch sehr viele andere höherwertige und anspruchsvolle Stahlprodukte.

Man kann Werkzeugstähle auf zweierlei Art einordnen: Die Unterscheidung nach „unlegiert“ und „legiert“ als auch die Unterscheidung nach „Werkzeugstahl für Kaltarbeit“ sowie „Werkzeugstahl für Warmarbeit“. Wir nutzen hier das Format legiert/ unlegiert. Wie ein Stahl zum legierten Stahl wird bzw. ein unlegierter Stahl bleibt, haben wir bereits hier beschrieben.

In der Norm DIN EN ISO 4957 finden Sie darüber hinaus alle technischen Infos zu der hier vorgestellten Werkstoffgruppe.

Frässbohrer aus Werkzeugstahl in Nahansicht

Unlegierter Werkzeugstahl

Der unlegierte Werkzeugstahl ist die kleinere Gruppe der beiden Variationen. Es werden nur etwa 15 Werkstoffe als unlegierte Werkzeugstähle ausgewiesen. Verwendet wird dieser Stahltyp vorwiegend für die folgenden Produkte:

Die am häufigsten verwendeten Werkstoffe der unlegierten Werkzeugstähle sind:

Legierter Werkzeugstahl

Unter den legierten Werkzeugstahl fallen deutlich mehr Werkstoffe. Auch sind die Mengen dieses Stahltyps am Markt viel größer. Die am häufigsten vorkommenden Legierungselemenete im Werkzeugstahl sind Chrom, Vanadium, Wolfram, Nickel und Molybdän. Wir haben in einem separaten Artikel bereits zusammengefasst, welchen Einfluss ein Legierungselement auf den Stahl hat.

Die Produkte, die aus legiertem Werkzeugstahl hergestellt werden, sind unter anderem folgende:

Die am häufigsten verwendeten Werkstoffe der legierten Werkzeugstähle sind:

In der nachfolgenden Tabelle finden Sie die oben dargestellten Werkzeugstähle noch einmal in Tabellenform. Durch Klick auf einen der Links gelangen Sie zu Detailinformationen des jeweiligen Werkstoffs.

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